Kaffee klassisch zubereitet

18. Dezember 2009

Kaffee klassisch zubereitet

Filterkaffee-Foto © Wißmann Design
Filterkaffee-Foto © Wißmann Design -Fotolia.com

Nicht nur Kaffee, der direkt aus der Kaffeemaschine gewonnen wird, kann gut schmecken. Auch Filterkaffee kann sehr aromatisch schmecken, wenn man ihn richtig zubereitet. In den USA ist der Filterkaffee immerhin die beliebteste Zubereitungsart für Kaffee.

 

 

Filterkaffee: Geschichtlicher Exkurs

Der Ursprung des Kaffees liegt verschiedenen Quellen zufolge in Äthiopien, in der so genanten Region Kaffa. Man sagt, diese Entdeckung ereignete sich im 9. Jahrhundert. Um den Kaffee jedoch wirklich genussbar zu machen, wurde mit dem Rösten des Kaffees begonnen. Durch das Rösten erhielt der Kaffee erst das Aroma, das heute für uns so selbstverständlich erscheint. Dabei ist der Filter bei der tradierten Zubereitung damals wie heute unbekannt. Um den Kaffee vorzubereiten, wird dieser nämlich mit Wasser aufgekocht und später Zucker hinzugefügt. Die Filtermethode hingegen, wie sie heute bekannt ist, entspringt der Erfindung von Melitta Bentz (1908). Dies war ein Wendepunkt in der Geschichte der modernen Kaffeezubereitung.

 

Die Zubereitung

Man kann den Filterkaffee auf verschiedene Arten zubereiten. Jedoch ist es nicht so einfach, wie es zu sein scheint, denn um wirklich guten Filterkaffee zu erhalten, muss man einige Dinge beachten und einige Vorbereitungen vornehmen. Was man für einen guten Filterkaffee braucht: Filter, Papier, eine auf die Kaffeemaschine abgestimmte Menge an Kaffee, Wasser und die richtige Temperatur dieser. Nun wird eine Filtertüte oben in den Filter der Maschine eingesetzt und es kann los gehen. Hat man keine Maschine und ist darauf angewiesen, den Filterkaffee manuell zuzubereiten, so braucht man auf jeden Fall einen Aufsatzfilter und eine Filtertüte, durch den der Kaffee dann gehen kann. Ist man nun mit keinem der oben genannten Instrumente ausgestattet, so muss man trotzdem nicht auf den Filterkaffee verzichten. Küchenkrepp beispielsweise eignet sich bestens als Filterpapier. Was nun die Menge des Kaffees angeht, darüber lässt sich streiten und hängt von individuellen Vorlieben ab. Mag man den Kaffee lieber stärker oder dünner?  Ist der Kaffee einmal im Filter, so brüht man diesen nun auf. Entscheidend ist, dass das Wasser nicht gegossen wird, sondern es tröpfelt. Ideale Temperatur hierbei: Zwischen 80 und 90 C. Das Resultat: Der Filterkaffee ist in der Regel sauber und sehr klar. Man sollte darauf achten, dass der Kaffee in der Maschine fein gemahlen ist, damit dieser gut durch die dünnen Poren des Filterpapiers laufen kann. Der Vorteil am Filterkaffee: Man braucht im Gegensatz Espressomaschinen keine Platte zum Warmhalten des Kaffees.

 

Fazit: Filterkaffee lebt

Die Zubereitung des Filterkaffees ist denkbar einfach und kostengünstig. Das gilt auch für die Filtermaschinen, die im Gegensatz zu Vollautomaten wesentlich günstiger sind. Genau dies macht Filterkaffee so beliebt.  Auf der anderen Seite ist Filterkaffee zunehmender Konkurrenz seitens der schicken Espresso-Maschinen ausgesetzt, die sehr schmackhaft sind und durch George Clooney und Co. mit viel  emotionaler Werbung beworben werden. Es ist eben Geschmackssache und eine Sache der Gewohnheit, welcher Kaffee zu einem am besten passt. Eines steht fest: Filterkaffee lebt!

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