Kaffeezubereitung: Globale Vielfalt

25. Januar 2010

Kaffee ist zu einem Heissgetränk mit Kultcharakter und vielfältigen Ausprägungen avanciert. Vorbei die Zeiten des langweiligen Kaffees mit ein wenig Milch und Zucker.

Die Spezialitäten

In unseren Breitengraden sind Espresso, Latte Macchiato sowie der Cappuccino der Kaffee der Wahl. Nicht aus unserem Alltag herauzudenken ist der Filterkaffee, eine klassischere Form der Kaffeezubereitung. Selbstverständlich ist es Sommer angenehmer statt heissen Kaffee, Eiskaffee zu geniessen. Weitere Kaffeevariante: Der klassische Milchkaffee, auch bekannt als Café au lait. Es gibt viele Länder auf der Welt, die den Kaffee nach ihrer ganz eigenen Kultur und Tradition vorbereiten. Somit sind die Zubereitungsarten von Kaffee weltweit heterogen.

Andere Länder, anderer Kaffee

Wie bei so vielen kulturellen Unterschieden, ist auch der Kaffee lokalen Traditionen ausgesetzt. Die Türkei verfügt hier über die älteste Zubereitungsform. Diese ist denkbar einfach. Das Kaffeepulver wird in die Tasse gegeben. Hinzu kommt das heisse Wasser – fertig! Allerdings ist der Kaffee dabei durchaus noch ein wenig grobkörnig. Wem das zu rustikal und derbe ist, kann auf Filterkaffee zurückgreifen. Dieser Kaffee ist sauber und klar und kann problemlos mit Milch angereichert werden. Neben dem türkischen Kaffee sind auch andere internationale Kaffeespezialitäten in Deutschland eingeführt worden, so zum Beispiel auch der Cappuccino und der Espresso aus Italien. Mitunter waren diese beiden Kaffeespezialitäten die ersten, die nach Deutschland „importiert“ wurden. Italien als klassisches „Kaffeeland“ mit Charme steht jedoch nicht alleine da. Auch Frankreich oder die Schweiz tragen erfolgreich zur europäischen Kaffeevielfalt bei. Aus Frankreich stammt das „French Press“. Hierbei wird eine Stempelkanne verwendet. Das Kaffeepulver, das direkt in die Wasserkanne gegeben wird, zieht zunächst. Nach kurzer Zeit wird dann der Kaffee durch den Stempel auf den Kannenboden gedrückt. Der Kaffeesatz bleibt unten und oben schwimmt der gefilterte Kaffee. Die Spezialitäten Biedermeiser oder Melange wider rum kommen aus Österreich und beziehen sich auf Kaffee, der mit Schlagobers (Sahne), Milch oder Alkohol vermischt wird.

Auf guten Kaffee kommt es an

Zu den bei uns beliebtesten Kaffeearten gehört zweifelsohne der Espresso. Doch beim Espresso gibt es qualitativ gravierende Unterschiede. Um einen wirklich guten Espresso zu erhalten, sollte man nicht drum herum kommen, sich eine gute italienische Espresso-Maschine zuzulegen. Die Qualität der Bohne ist dabei für das Endergebnis ebenso entscheidend. Ebenso sollte der Kaffee natürlich frisch gebrüht sein und nicht auf einer Wärmeplatte ausharren. Ein guter Kaffee macht sich auch sehr gut in einem Präsentkorb.
 

Fazit: Viele Namen, ein Ergebnis

Weltweite Kaffeearten mögen zwar unterschiedliche Namen tragen. Doch am Ende des Tages läuft es stets auf das Gleiche hinaus. Hauptbestandteil ist die Kaffeebohne. Auch wenn Kaffee oft unterschiedlich schmeckt (bedingt durch Qualität oder Zubereitungsform), so ist er doch ein Getränk, das Völker eher verbindet als trennt.

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