Stimmt das Aroma? Das kann beim Geschmack schiefgehen

12. Januar 2014

Heutzutage steht in fast jeder Küche ein Kaffeevollautomat, der die verschiedensten Getränke zubereitet. Hier werden in der Regel lediglich Wasser und passende Pads beziehungsweise gemahlener Kaffee benötigt, sodass eigentlich kaum etwas beim Geschmack schiefgehen kann. Doch trotz aller Technik ist es dennoch möglich, dass das geliebte Heißgetränk aufgrund verschiedener Faktoren einfach nicht schmeckt.

Grundregeln für einen guten, wohlschmeckenden Kaffee

Um einen frischen, leckeren Kaffee genießen zu können, sollten Sie drei Grundregeln beachten:

  • Frisch gerösteten Kaffee verwenden
  • Auf hohe Trinkwasserqualität achten
  • Nur saubere Behältnisse benutzen

Da Kaffeearomen flüchtig sind, empfiehlt es sich, dass Sie im besten Fall nur frisch gerösteten Kaffee verwenden, der kurz vor Verbrauch gemahlen wurde. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Kaffee entweder von einem Internet-Direktversand oder von einem Röster stammt. Nur dort ist der Kaffee wirklich frisch. Beim Discounter, als Beispiel, kann es vorkommen, dass der Kaffee im schlimmsten Fall monatelang auf Lager liegt.
Da eine Tasse Kaffee fast zu 100 Prozent aus Wasser besteht, ist eine hohe Trinkwasser-Qualität für einen guten Geschmack unerlässlich. In Gegenden mit hartem Leitungswasser lohnt sich die Anschaffung eines Tischwasserfilters, der die Karbonathärte, den Kalk, reduziert. Ebenfalls sehr wichtig ist die Sauberkeit der Behältnisse, mit denen der Kaffee in Berührung kommt. Da das Heißgetränk Ablagerungen wie Fette sowie Öle hinterlässt und diese in Verbindung mit Sauerstoff ranzig werden, können sie sich negativ auf den Geschmack auswirken.

Aroma beeinflussende Faktoren

Der Geschmack des Kaffees wird zusätzlich durch individuelle Faktoren beeinflusst. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kurz zuvor zu sich genommene Getränke und Speisen
  • Rauchen
  • Persönliche Verfassung
  • Tageszeit

Doch es gibt noch weitere Dinge, die dafür Sorgen, dass der Geschmack des Kaffees, der mithilfe eines Filter-, Brüh- oder Espressoverfahrens hergestellt wurde, beeinträchtigt wird. Nur wenig Aroma kommt unter anderem deshalb zustande:

  • Alte Mahlung
  • Alte Röstung
  • Offene und/oder zu warme Lagerung
  • Zu hohe Wasserhärte
  • Zu niedrige Dosierung

Ist der Kaffee dagegen zu sauer, liegt es oftmals an diesen Gründen:

  • Zu grobe Mahlung
  • Zu saures Trinkwasser
  • Zu hell gerösteter Kaffee
  • Zu lang gestandener Kaffee
  • Zu niedrige Brühtemperatur

Stellt sich ein bitterer Geschmack ein, können folgende Ursachen dahinter stecken:

  • Zu feiner Mahlgrad
  • Zu hohe Brühtemperatur
  • Mangelnde Reinigung der Behältnisse
  • Zu lange Extraktionszeiten

Schlechtes Aroma liegt nicht unbedingt an minderwertiger Qualität

Somit muss ein schlechtes Aroma nicht zwangsläufig auf eine mangelnde Qualität des Kaffeepulvers hinweisen. Doch unter Beachtung der oben genannten Grundregeln sollte es normalerweise möglich sein, einen wohlschmeckenden Kaffee aufzubrühen.

Foto von: Thinkstock, iStock, Shaiith

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