Was sollte ein Barista können?

31. März 2014

Eine Tasse Filterkaffee scheint leicht gebrüht. Man muss lediglich Kaffeepulver und Wasser in die Maschine geben, einen Knopf drücken und das Ergebnis genießen. In jedem Bistro, Café und Restaurant schmeckt das Ergebnis hingegen sehr viel besser als zu Hause. Das liegt nicht nur an den professionellen Maschinen, sondern auch am Können der Baristas.

Das Handwerk eines Künstlers

Jede Tasse Kaffee ist ein einzigartiger Genuss – das ist das Credo der Barista. Sie betrachten Kaffeegenuss als künstlerische Herausforderung und mischen nicht einfach Kaffeepulver und Wasser. Ein Barista versteht sich darauf, die Aromen aus den Bohnen zu kitzeln und mit zusätzlichen Geschmackserlebnissen wie Zimt, Orange oder Kakao zu erweitern. Gehen Sie also an den Tresen in einer Espressobar und bestellen einen säurearmen Kaffee mit einer süßen oder saftigen Note, wird der geschulte Barista genau die passende Kaffeespezialität zusammenstellen. Für Laien mag dies befremdlich oder betörend erscheinen, die Profis wissen, dass eine handwerkliche Ausbildung und lange Berufserfahrung dahinter stehen.

Die Ausbildung zum Barista

Ein Barista sollte kommunikativ sein, technisches Geschick mitbringen und einen Barista-Kurs besucht haben. Der offene Umgang mit Menschen sollte einem Barista bereits im Blut liegen. Den Rest erlernen Sie in einem Barista-Kurs. Diese Kurse vermitteln zunächst den Umgang mit den Maschinen, zeigen auf, wie sie funktionieren und justiert werden. Das ist besonders wichtig für den Berufsalltag, denn die Röstung der Bohne entscheidet über den Geschmack des Kaffees. Zudem gilt es, die Qualität des verwendeten Wassers richtig einzuschätzen – es macht immerhin 98 Prozent des Kaffees aus. Ein hochwertiger Kurs vermittelt dieses und weiteres notwendiges Wissen. Sie erkennen die Qualität eines Barista-Kurses anhand der mehrwöchigen Dauer des Kurses und einem Zertifikat des SCAE (Specialty Coffee Association of Europe). Erwerben können Sie das Zertifikat zum Beispiel beim Tchibo Coffee Service.

Berufserfahrung und Kurse

Der Titel „Barista“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Wer gerne Kaffee brüht und verkauft, darf sich Barista nennen. Berufserfahrung macht zwar den Großteil des Könnens aus, sollten aber durch das Wissen über Maschinen, Kaffeebohnen und Wasser erweitert werden. Ein entsprechender Barista-Kurs hilft, Kenntnisse zu erlangen und einzigartigen Kaffeegenuss zu kreieren.

Inhaber des Bildes: Thinkstock, iStock, CandyBoxImages

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